Vertriebsdeutsch, ehrlich übersetzt.
101 Begriffe von Account-Based Marketing bis Zuhören – inklusive der Malexera-Ansätze wie dem Digitalen Außendienst – ohne Fachchinesisch, ohne Umsatzversprechen. Zu jedem Begriff ein Selbst-machen-Tipp, dazu Vokabel-Sprint und Begriffs-Duell zum Spielen.
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A
Abschlussquote
Der Anteil der Gespräche oder Angebote, die zum Auftrag werden. Wichtiger als die absolute Zahl: ihr Trend – steigt sie, wird deine Arbeit besser.
Selbst machen: Rechne sie monatlich aus Angeboten und Aufträgen – und feiere jeden Prozentpunkt.
Account-Based Marketing (ABM)
Statt breit zu streuen, werden wenige Wunsch-Unternehmen wie eigene Märkte behandelt: individuelle Inhalte, abgestimmte Ansprache über mehrere Kanäle, Vertrieb und Marketing im Schulterschluss. ABM lohnt sich, wenn einzelne Abschlüsse groß genug sind, um diesen Aufwand zu tragen – im Mittelstand oft bei Schlüsselprojekten.
Selbst machen: Wähle fünf Traumkunden und plane für jeden EINE maßgeschneiderte Kontaktidee statt hundert Massenmails.
After-Sales
Alles, was nach dem Kauf passiert: Betreuung, Service, Zusatznutzen, Geburtstagskarte. Hier entsteht der günstigste Umsatz der Welt – denn Vertrauen ist schon da. Wer After-Sales als Kostenstelle sieht, verschenkt seinen treuesten Markt.
Selbst machen: Plane 90 Tage nach jedem Kauf einen ehrlichen „Wie läuft es?“-Kontakt – ohne Angebot im Gepäck.
AIDA-Formel
Attention, Interest, Desire, Action: der Klassiker, wie Botschaften wirken – erst Aufmerksamkeit, dann Interesse, dann Wunsch, dann Handlung. Alt, aber als Prüfraster unschlagbar.
Selbst machen: Prüfe deine Startseite: Wo bleibt ein Besucher in dieser Kette stecken?
Akquise
Der aktive Weg zu neuen Kundinnen und Kunden – per Telefon, E-Mail, Empfehlung oder vor Ort. Gute Akquise beginnt nicht mit einem Skript, sondern mit ehrlichem Interesse am Gegenüber.
Selbst machen: Nimm dir pro Tag EINE feste Akquise-Stunde – Regelmäßigkeit schlägt Heldentaten.
Always be closing (ABC)
Alter Vertriebs-Schlachtruf: „Immer abschließen!“ Wir halten es umgekehrt: Always be helping – wer erst zuhört und hilft, bekommt den Abschluss geschenkt.
Selbst machen: Ersetze in deinem nächsten Gespräch eine Verkaufsfrage durch eine Verständnisfrage.
Anamnese Malexera-Ansatz
Bei uns der Startpunkt jeder Zusammenarbeit: strukturierte Fragen zu Zielen, Zielgruppe und Ist-Zustand – wie beim guten Arzt vor der Behandlung.
Selbst machen: Beantworte für dich selbst: Wer kauft bei mir, warum – und warum nicht öfter?
Angebot
Mehr als eine Preisliste: Ein gutes Angebot wiederholt das verstandene Problem, zeigt den Weg zur Lösung und macht den nächsten Schritt leicht. Es liest sich wie das Protokoll eines guten Gesprächs – nicht wie ein Formular.
Selbst machen: Beginne jedes Angebot mit einem Absatz über den KUNDEN und sein Ziel, nicht über dich.
Außendienst (Field Sales)
Vertrieb vor Ort: Händedruck, Werkshalle, Kaffeetasse. Unschlagbar bei komplexen Produkten und großen Entscheidungen – aber teuer pro Kontakt. Die Kunst liegt heute in der Mischung aus Präsenz und digitaler Vorarbeit.
Selbst machen: Rechne den Wert eines Vor-Ort-Termins: Fahrzeit ehrlich einpreisen – und Termine bündeln.
B
B2B
Business-to-Business: Unternehmen verkaufen an Unternehmen. Entscheidungen dauern länger, mehrere Personen reden mit – dafür sind Beziehungen stabiler.
Selbst machen: Liste die drei Rollen auf, die bei deinen Kunden wirklich mitentscheiden.
B2C
Business-to-Consumer: Verkauf an Privatpersonen. Emotion und Einfachheit entscheiden schneller als jedes Datenblatt.
Selbst machen: Erkläre dein Angebot in einem Satz, den auch dein Nachbar sofort versteht.
BANT-Methode
Vier Buchstaben zur schnellen Qualifizierung: Budget, Authority (Entscheidungsmacht), Need (Bedarf), Timing. Wenn drei von vier passen, lohnt Energie – wenn keiner passt, ist Freundlichkeit gratis und Zeit zu schade.
Selbst machen: Geh deine offenen Kontakte durch und notiere je vier Häkchen oder Striche – Klarheit in zehn Minuten.
Bedarfsanalyse
Das strukturierte Herausarbeiten, was ein Kunde wirklich braucht – oft etwas anderes, als er anfangs sagt. Das Herzstück jedes ehrlichen Verkaufsgesprächs.
Selbst machen: Stelle die Wunderfrage: „Angenommen, das Problem wäre gelöst – was wäre dann anders?“
Bestandskundenpflege
Neue Kunden kosten ein Vielfaches dessen, was Bestandspflege kostet – trotzdem bekommt der Bestand oft die wenigste Aufmerksamkeit. Regelmäßiger Kontakt ohne Verkaufsdruck, kleine Aufmerksamkeiten, ehrliches Interesse: unspektakulär, aber hochwirksam.
Selbst machen: Führe eine simple Liste: Wen habe ich seit 90 Tagen nicht gesprochen? Einer pro Tag.
Buyer Persona
Ein halb-fiktives Porträt deiner Wunschkundin: Ziele, Sorgen, Alltag. Nicht als Bastelübung, sondern damit jede Botschaft eine echte Person vor Augen hat.
Selbst machen: Führe drei Interviews mit Bestandskunden – ihre Worte sind deine beste Werbetextquelle.
Buying Center
Alle Personen, die bei einer B2B-Entscheidung mitreden: Nutzer, Einkauf, Geschäftsführung, manchmal IT und Recht. Wer nur eine Person überzeugt, verliert bei den anderen.
Selbst machen: Male die Runde auf: Wer nutzt, wer zahlt, wer entscheidet, wer bremst?
C
Challenger Sale
Ein Vertriebsansatz, bei dem du der Kundschaft eine neue Sicht auf ihr Geschäft schenkst, statt nur Wünsche abzuarbeiten: lehren, zuschneiden, Führung übernehmen. Funktioniert nur mit echter Substanz – Besserwisserei ohne Mehrwert verbrennt Vertrauen.
Selbst machen: Bereite EINE überraschende, belegbare Erkenntnis über die Branche deines Gegenübers vor.
Churn (Abwanderung)
Der Anteil an Kundschaft, der geht. Leise Kündigungen sind selten Preisfragen – meist fehlte Kontakt, bevor es kriselte.
Selbst machen: Ruf diese Woche einen stillen Bestandskunden OHNE Verkaufsabsicht an.
Closing (Abschluss)
Der Moment der Entscheidung. Ein guter Abschluss fühlt sich für beide Seiten wie der logische nächste Schritt an – nicht wie ein Überredungssieg.
Selbst machen: Frag am Gesprächsende schlicht: „Was fehlt dir noch für ein gutes Gefühl?“
Cold E-Mail
Die schriftliche Schwester der Kaltakquise – rechtlich strenger (im B2B wie B2C grundsätzlich Einwilligung nötig, § 7 UWG). Kurz, konkret, mit echtem Bezug – oder gar nicht.
Selbst machen: Wenn erlaubt: drei Sätze, ein konkreter Nutzen, eine einfache Frage. Kein Anhang, kein Roman.
Conversion
Jeder Übergang zur nächsten Stufe: Besucher wird Lead, Lead wird Termin, Termin wird Kunde. Wer Conversions misst, sieht, WO es hakt – statt zu raten.
Selbst machen: Zähle einen Monat lang: Anfragen → Gespräche → Abschlüsse. Die schwächste Stelle ist dein Hebel.
CRM
Customer-Relationship-Management: das System, in dem Kontakte, Gespräche und nächste Schritte leben. Das beste CRM ist das, das dein Team wirklich pflegt.
Selbst machen: Starte simpel: Eine Tabelle mit Name, letztem Kontakt und nächstem Schritt schlägt jedes ungenutzte Profi-Tool.
Cross-Selling
Bestandskunden passende Ergänzungen anbieten – die Schutzhülle zum Telefon. Funktioniert nur, wenn es dem Kunden wirklich nützt.
Selbst machen: Notiere zu deinen Top-5-Produkten je eine ehrlich sinnvolle Ergänzung.
Customer Journey
Die komplette Reise vom ersten Hören deines Namens bis zur Weiterempfehlung. Jeder Kontaktpunkt zahlt ein – oder aus.
Selbst machen: Geh deine eigene Reise als Testkunde durch: Wo würdest DU abspringen?
D
Deal
Der lebende Vorgang zwischen erstem Interesse und Unterschrift – mit Wert, Phase und Wahrscheinlichkeit. Deals sind keine Hoffnungen: Ein Deal ohne nächsten vereinbarten Schritt ist ein Wunsch mit Aktenzeichen.
Selbst machen: Prüfe jeden offenen Deal: Gibt es einen TERMINIERTEN nächsten Schritt? Wenn nein, hol ihn jetzt.
Die Formel Malexera-Ansatz
(A + L + S) × (M ⇄ KI) = W – der Kern des Malexera-Ansatzes: Aufmerksamkeit, Leads und Sales braucht jedes Unternehmen; multipliziert werden sie durch die Symbiose aus Mensch und KI. Die KI liefert Tempo, Daten und Gedächtnis, der Mensch Vertrauen und Gespür – keiner ersetzt den anderen, gemeinsam entsteht Wirkung.
Selbst machen: Bewerte dich selbst je Baustein mit Schulnoten: A, L, S – der schlechteste Wert ist dein Hebel Nummer eins.
Digitaler Außendienst Malexera-Ansatz
Eine eigene Entwicklung der Malexera: Der Außendienst-Gedanke – Nähe, Verbindlichkeit, persönliche Beziehung – übertragen in die digitale Arbeitswelt. Recherche, Vorbereitung und Dokumentation laufen digital und KI-gestützt, jedes Gespräch führt ein Mensch; Präsenztermine kommen gezielt dort dazu, wo Handschlag zählt. So bekommt ein Unternehmen die Wirkung eines Außendienstes ohne dessen Leerlaufkosten.
Selbst machen: Prüfe deine Außendienst-Woche: Wie viele Stunden sind Fahrt und wie viele Gespräch? Alles über 30 Prozent Fahrt ist Digitalisierungs-Potenzial.
Direktvertrieb
Verkauf ohne Zwischenhändler – vom Hersteller direkt an die Kundschaft. Mehr Marge und Kundennähe, aber auch: Der Vertrieb ist ganz allein deine Aufgabe.
Selbst machen: Rechne ehrlich: Was kostet dich eine Stunde Eigenvertrieb – und was bringt sie?
Discovery Call
Das Entdeckungsgespräch vor jedem Angebot: verstehen statt verkaufen. Wer hier gründlich ist, schreibt später Angebote, die sitzen.
Selbst machen: Bereite fünf offene Fragen vor – und sprich selbst höchstens 30 Prozent der Zeit.
Door Opener (Türöffner)
Der kleine, leichte Einstieg, der die Tür öffnet: ein Mini-Projekt, ein Check, ein Workshop. Senkt das Risiko für beide Seiten und beweist Zusammenarbeit im Kleinen, bevor es groß wird.
Selbst machen: Baue aus deinem Angebot eine risikofreie Einstiegsstufe – klein genug für ein schnelles Ja.
E
Ehrlich-Vertrag Malexera-Ansatz
So nennen wir bei Malexera das Prinzip hinter allen Konditionen: monatlich kündbar, keine Kettenverträge, offene Preise statt „auf Anfrage“ – und niemals Umsatzversprechen, denn seriös versprechen kann man nur Reichweite und Einsatz. Vertrauen beginnt im Kleingedruckten oder gar nicht.
Selbst machen: Lies deine eigenen AGB mit Kundenaugen: Welcher Satz würde DICH zögern lassen? Genau der fliegt raus.
Einwandbehandlung
Der professionelle Umgang mit „zu teuer“, „keine Zeit“ oder „wir haben schon jemanden“. Einwände sind keine Absagen, sondern Bitten um bessere Argumente.
Selbst machen: Schreib deine drei häufigsten Einwände auf – und je eine ehrliche, kurze Antwort.
Elevator Pitch
Deine Idee in der Länge einer Aufzugfahrt: 30 bis 60 Sekunden, die neugierig machen. Ziel ist nie der Abschluss – nur der Wunsch nach mehr.
Selbst machen: Beende deinen Pitch mit einer Frage ans Gegenüber statt mit einem Punkt.
Empfehlungsmarketing
Empfehlungen dem Zufall entreißen: systematisch um Weiterempfehlung bitten, es Empfehlenden leicht machen, sich sichtbar bedanken. Die vertrauenswürdigste Werbung der Welt kostet vor allem eines – die Überwindung zu fragen.
Selbst machen: Formuliere EINEN Standard-Satz für die Empfehlungsfrage und nutze ihn nach jedem Lob.
Entscheider
Die Person, die am Ende Ja sagt (und unterschreibt). Wer nur mit Beeinflussern spricht, verkauft über Umwege – freundlich nach dem Entscheidungsweg zu fragen ist erlaubt.
Selbst machen: Frag früh: „Wie treffen Sie solche Entscheidungen üblicherweise – und wer ist dabei?“
Entscheidungsvorlage
Das Dokument, mit dem dein Ansprechpartner intern für dich kämpft, wenn du nicht im Raum bist: Problem, Lösung, Kosten, Nutzen, Risiken – auf einer Seite. Wer seinem Fürsprecher diese Arbeit abnimmt, verkauft doppelt.
Selbst machen: Frag aktiv: „Was brauchen Sie intern, um das gut vertreten zu können?“ – und liefere genau das.
Erfolgsmodell Malexera-Ansatz
Das Einstiegsmodell der Malexera: Start bei 0 Euro – bezahlt wird je qualifiziertem Lead, gestaffelt nach Qualität. Kein Lead, keine Rechnung; das Risiko liegt beim Anbieter, wo es am Anfang einer Zusammenarbeit hingehört. Erst wenn Vertrauen gewachsen ist, lohnen sich für beide Seiten größere Modelle.
Selbst machen: Frage jeden Dienstleister nach seinem Anteil am Risiko – die Antwort sagt mehr als jede Referenzliste.
F
Follow-up (Nachfassen)
Die unterschätzte Königsdisziplin: Die meisten Abschlüsse passieren nach dem fünften Kontakt – die meisten Verkäufer hören nach dem zweiten auf.
Selbst machen: Lege JETZT für jedes offene Angebot einen Nachfass-Termin in den Kalender.
Forecast (Prognose)
Die begründete Schätzung, was in den nächsten Monaten abgeschlossen wird. Ehrliche Forecasts planen mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit Hoffnung.
Selbst machen: Bewerte jede offene Chance nüchtern: 25, 50 oder 75 Prozent – und rechne damit.
Funnel (Trichter)
Das Bild vom breiten Interesse oben zum Abschluss unten. Oben viele, unten wenige – normal. Kritisch wird es, wenn oben nichts nachkommt.
Selbst machen: Prüfe wöchentlich nur eine Zahl: Wie viele NEUE Gespräche kamen oben rein?
G
Gatekeeper
Assistenz oder Zentrale, die entscheidet, wer durchgestellt wird. Kein Gegner: Wer Gatekeeper respektvoll behandelt, hat oft die besten Fürsprecher.
Selbst machen: Merk dir Namen und bedanke dich – Gatekeeper vergessen Freundlichkeit nie.
Ghosting
Der Kontakt verstummt: keine Antwort, keine Absage, Funkstille. Meist kein böser Wille, sondern Alltag, Unsicherheit oder eine unbequeme Wahrheit. Profis nehmen es nicht persönlich – und machen das Nachfassen leicht und gesichtswahrend.
Selbst machen: Schreib nach zwei stillen Wochen: „Darf ich das Thema schließen, oder passt später besser?“ – erlöst beide Seiten.
H
Hand-in-Hand-Prinzip Malexera-Ansatz
Die Malexera-Antwort auf „KI ersetzt den Vertrieb“: Nein – KI und Mensch arbeiten Hand in Hand. Kein Bot führt jemals ein Kundengespräch; die KI recherchiert, dokumentiert und erinnert, der Mensch hört zu, entscheidet und baut Beziehung. Automatisiert wird die Fleißarbeit, nie das Vertrauen.
Selbst machen: Liste deine Vertriebsaufgaben in zwei Spalten: Fleißarbeit und Beziehungsarbeit. Spalte eins darf ein Werkzeug übernehmen.
Hunter und Farmer
Zwei Vertriebs-Naturelle: Hunter jagen Neues und lieben den Erstkontakt, Farmer pflegen Bestehendes und lassen Beziehungen wachsen. Beide sind wertvoll – Probleme entstehen, wenn man den einen zwingt, der andere zu sein.
Selbst machen: Ordne dich ehrlich ein – und organisiere dir Unterstützung für die andere Hälfte.
Hybrid Sale Malexera-Ansatz
Unsere Antwort auf „digital ODER persönlich“: digital vorbereiten, persönlich überzeugen, digital nachfassen. Das Beste aus beiden Welten, ohne Reibungsverlust.
Selbst machen: Ersetze ein Vor-Ort-Erstgespräch durch Video – und investier die gesparte Fahrt in zwei weitere Gespräche.
I
ICP (Ideal Customer Profile)
Das Profil des Unternehmens, das perfekt zu dir passt: Größe, Branche, Situation, Werte. Schärfer als jede Zielgruppe – und die beste Anti-Zeitverschwendungs-Maschine im Vertrieb: Was nicht passt, wird gar nicht erst angefasst.
Selbst machen: Analysiere deine drei besten Kunden: Was haben sie gemeinsam? Das ist dein ICP-Entwurf.
Inbound
Kundschaft kommt von selbst – über Inhalte, Suchmaschinen, Empfehlungen. Wunderbar, aber langsam im Aufbau; wer nur wartet, dem gehört vielleicht die Zukunft, sicher aber nicht die Gegenwart.
Selbst machen: Beantworte die fünf häufigsten Kundenfragen öffentlich auf deiner Website.
Inside Sales
Vertrieb aus dem Büro: Telefon, E-Mail, Video. Spart Reisezeit und skaliert – braucht aber Struktur und gute Gesprächsführung.
Selbst machen: Blocke feste Telefonzeiten und schalte in denen alles andere stumm.
J
Jahresgespräch
Der feste Termin mit wichtigen Kunden abseits des Tagesgeschäfts: Rückblick, Ausblick, ehrliches Feedback in beide Richtungen. Wer nur redet, wenn etwas brennt oder verkauft wird, überlässt die Beziehung dem Zufall.
Selbst machen: Vereinbare mit deinen Top-Kunden JETZT einen festen Jahrestermin – Wiederholung inklusive.
K
Kaltakquise
Der Erstkontakt ohne vorherige Beziehung. Im B2B unter Voraussetzungen erlaubt (§ 7 UWG: mutmaßliches Interesse), im B2C nur mit Einwilligung – Seriosität ist keine Kür, sondern Pflicht.
Selbst machen: Recherchiere vor jedem Anruf zwei Minuten: Ein konkreter Bezug öffnet mehr Türen als jedes Skript.
Kaufreue (Buyer's Remorse)
Das flaue Gefühl kurz nach der Unterschrift: „War das richtig?“ Völlig normal – und gefährlich, wenn niemand da ist. Die ersten 48 Stunden nach dem Abschluss entscheiden mit, ob aus dem Ja ein gutes Gefühl wird.
Selbst machen: Melde dich innerhalb von 24 Stunden nach jedem Abschluss mit einem konkreten ersten Schritt.
Key Account
Ein Schlüsselkunde, der überproportional wichtig ist – durch Umsatz, Referenzwirkung oder Strategie. Verdient eigene Betreuung, eigene Ziele, eigenes Ohr.
Selbst machen: Bestimme deine drei wichtigsten Kunden – und plane für jeden EINEN Extra-Kontakt pro Quartal.
KPI (Kennzahl)
Key Performance Indicator: die wenigen Zahlen, an denen du Erfolg wirklich ablesen kannst – Gespräche, Termine, Abschlussquote. Wer alles misst, sieht nichts.
Selbst machen: Wähle DREI Kennzahlen und ignoriere den Rest konsequent für ein Quartal.
Kundenbindung
Alles, was Wechseln unattraktiver macht als Bleiben – im Guten: Nutzen, Beziehung, Verlässlichkeit, kleine Extrameilen. Gekaufte Bindung über Knebelverträge zahlt kurzfristig ein und langfristig doppelt zurück.
Selbst machen: Frage dich bei jeder Maßnahme: Bindet sie durch FREUDE oder durch Fesseln?
Kundenrückgewinnung
Ehemalige Kunden sind kein verlorenes Land: Sie kennen dich, die Hürde ist niedriger als bei Fremden – und ein ehrliches „Was hätten wir besser machen können?“ öffnet erstaunlich viele Türen wieder.
Selbst machen: Liste deine letzten fünf verlorenen Kunden und ruf EINEN davon ohne Verkaufsdruck an.
L
Lead
Ein Kontakt mit erkennbarem Interesse und Erlaubnis zur Ansprache. Bei uns gilt: Ein Lead ist ein Mensch mit Namen, nicht eine Zeile in einer Liste.
Selbst machen: Definiere schriftlich, was bei DIR als Lead zählt – sonst zählt jeder alles.
Lead Scoring
Leads nach Punkten priorisieren: Wer passt am besten, wer ist am wärmsten? So landet die Energie dort, wo sie wirkt.
Selbst machen: Vergib simple Schulnoten (A/B/C) statt komplizierter Punktemodelle – A wird zuerst angerufen.
Leadqualifizierung
Die Prüfung, ob Bedarf, Budget, Entscheidungsweg und Timing passen. Gute Qualifizierung schützt beide Seiten vor verschwendeter Zeit.
Selbst machen: Nutze vier Fragen: Problem? Budgetrahmen? Wer entscheidet? Bis wann?
Longlist und Shortlist
Vom weiten Feld zur engen Auswahl: Die Longlist sammelt alle denkbaren Kandidaten, die Shortlist die ernsthaften. Wer im B2B verkauft, will früh auf die Shortlist – wer einkauft, sollte die Longlist nicht überspringen.
Selbst machen: Frag im Gespräch offen: „Wo stehen wir bei Ihnen – Langliste oder engere Wahl?“
M
Marge
Was nach Abzug der Kosten wirklich übrig bleibt – die Wahrheit hinter jedem Umsatzjubel. Rabatte fressen Marge überproportional: Zehn Prozent Nachlass können je nach Kalkulation die Hälfte des Gewinns kosten.
Selbst machen: Rechne einmal aus, wie viel MEHR du verkaufen musst, um zehn Prozent Rabatt auszugleichen – das ernüchtert heilsam.
Mobile Office Malexera-Ansatz
Das rollende Büro der Malexera: ein voll ausgestatteter Kastenwagen, der New Work direkt auf den Hof des Kunden bringt – Vertrieb, Workshop und Arbeitsplatz in einem. Gedacht für Unternehmen, die Präsenz wollen, ohne einen Tagungsraum zu haben, und als Zeichen: Wir kommen wirklich zu dir.
Selbst machen: Überlege, wo DEINE Kundschaft dich physisch erleben könnte – manchmal ersetzt ein guter Ort zehn Anrufe.
MQL und SQL
Marketing Qualified Lead: hat Interesse gezeigt, etwa durch einen Download. Sales Qualified Lead: reif fürs Verkaufsgespräch. Die Übergabe zwischen beiden ist die häufigste Bruchstelle.
Selbst machen: Vereinbare intern EIN klares Kriterium, ab wann der Vertrieb übernimmt.
Multichannel-Vertrieb
Kundschaft dort abholen, wo sie ist: Telefon, E-Mail, Netzwerke, vor Ort, Web – abgestimmt statt zufällig. Die Kanäle konkurrieren nicht, sie reichen sich den Staffelstab: Jeder Kontakt kennt die Vorgeschichte.
Selbst machen: Prüfe: Erfährt dein Telefonat, was deine letzte E-Mail versprochen hat? Wenn nein, fehlt die Übergabe.
N
Net Promoter Score (NPS)
Eine einzige Frage misst Loyalität: „Wie wahrscheinlich empfiehlst du uns weiter – 0 bis 10?“ Promotoren (9–10) minus Kritiker (0–6) ergibt den Score.
Selbst machen: Stell die Frage nach jedem Projektabschluss – und ruf jede Antwort unter 7 persönlich an.
Netzwerken
Beziehungen aufbauen, BEVOR man sie braucht: geben, verbinden, sichtbar sein – ohne Hintergedanken-Buchhaltung. Das beste Netzwerk entsteht aus echtem Interesse; das schlechteste aus gesammelten Visitenkarten.
Selbst machen: Stelle diese Woche zwei Menschen einander vor, denen die Verbindung nützt – dir erstmal nicht.
Neukundengewinnung
Alle Wege, aus Fremden Kundschaft zu machen: Empfehlung, Inbound, Outbound, Netzwerk. Die Mischung macht es – wer nur einen Kanal hat, hat ein Klumpenrisiko.
Selbst machen: Zähle deine aktiven Kanäle. Weniger als zwei? Dann ist das dein wichtigstes Projekt.
No-Show
Der Termin, zu dem niemand erscheint. Ärgerlich, aber steuerbar: Erinnerungen, ein klarer Nutzen im Kalendereintrag und persönliche Bestätigung am Vortag senken die Quote drastisch – Vorwürfe danach erhöhen sie.
Selbst machen: Schreib in jede Termineinladung EINEN Satz, was das Gegenüber aus dem Termin mitnimmt.
Nurturing
Leads warmhalten und weiterentwickeln, die noch nicht so weit sind: nützliche Inhalte, passende Impulse, Geduld mit System. Wie ein Garten – gießen statt zerren. Wer nur erntet, wo es schon reif ist, überlässt die Saat der Konkurrenz.
Selbst machen: Baue eine Mini-Serie aus drei nützlichen Impulsen für Interessenten, die „später“ gesagt haben.
Nutzenversprechen
Ein Satz, der sagt, welches Problem du für wen wie löst – und warum bei dir. Unser eigenes: Wir versprechen keinen Umsatz, wir versprechen Reichweite und bauen Vertrauen darauf.
Selbst machen: Fülle aus: „Ich helfe [wem] bei [Problem] durch [Lösung] – anders als andere, weil [Grund].“
O
Onboarding
Die ersten Wochen nach dem Kauf. Hier entscheidet sich, ob aus einem Abschluss eine Beziehung wird – oder ein Kündigungsgrund.
Selbst machen: Schick nach jedem Abschluss eine „So geht es weiter“-Mail mit drei klaren Schritten.
Opportunity
Die konkrete Verkaufschance: Aus einem qualifizierten Lead wird eine Opportunity, sobald Bedarf, Ansprechpartner und Zeitfenster greifbar sind. Ab hier wird geplant, geschätzt und aktiv geführt – nicht mehr nur gehofft.
Selbst machen: Definiere schriftlich, ab wann bei dir aus einem Lead eine echte Chance wird.
Outbound
Du gehst aktiv auf Menschen zu: anrufen, anschreiben, ansprechen. Schneller als Inbound, aber nur mit Fingerspitzengefühl und sauberer Rechtsgrundlage nachhaltig.
Selbst machen: Formuliere einen Öffnungssatz, der beim Gegenüber beginnt – nicht bei dir.
P
Pain Point
Der Schmerzpunkt: das konkrete Problem, das nachts wachhält. Wer den echten Schmerz kennt, muss nicht überreden – er darf helfen.
Selbst machen: Frag: „Was kostet Sie dieses Problem pro Monat – in Geld, Zeit oder Nerven?“
Pilotprojekt
Der begrenzte Ernstfall: klein genug, um mutig zu starten, echt genug, um zu beweisen. Ein gutes Pilotprojekt hat klare Ziele, ein Enddatum und vorher vereinbarte Kriterien, wann es als Erfolg gilt.
Selbst machen: Vereinbare VOR jedem Pilotstart schriftlich: Woran erkennen wir gemeinsam den Erfolg?
Pipeline
Alle offenen Verkaufschancen, sortiert nach Phase: angefragt, im Gespräch, Angebot, Entscheidung. Deine Pipeline ist dein Wetterbericht für die nächsten Monate.
Selbst machen: Räum monatlich auf: Alles ohne Bewegung seit 60 Tagen wird geklärt oder geschlossen.
Pitch
Deine Kurzvorstellung – 30 Sekunden, die Lust auf mehr machen. Kein Monolog, sondern eine Einladung zum Gespräch.
Selbst machen: Übe deinen Pitch laut, bis er nach dir klingt statt nach Werbung.
Preisverhandlung
Kein Kampf, sondern ein Abgleich von Wert und Gegenwert. Wer sofort im Preis nachgibt, entwertet sein Angebot – wer Leistung anpasst statt Zahlen zu rasieren, bleibt fair und glaubwürdig: anderer Umfang, anderer Preis.
Selbst machen: Ersetze „Da kann ich noch was machen“ durch „Was dürfen wir dafür weglassen?“
Proof of Concept (PoC)
Der Machbarkeitsbeweis vor der großen Entscheidung: zeigen, dass es funktioniert – im echten Umfeld des Kunden, mit echten Daten, in kleinem Rahmen. Reduziert Angst auf beiden Seiten und ersetzt Versprechen durch Belege.
Selbst machen: Biete skeptischen Interessenten einen klar umrissenen Beweis-Schritt an statt mehr Folien.
Prospecting
Die systematische Suche nach passenden potenziellen Kunden – bevor irgendwer angerufen wird. Qualität der Liste schlägt Länge der Liste.
Selbst machen: Definiere drei Muss-Kriterien und streiche jeden Kontakt, der sie nicht erfüllt.
R
Rabatt
Das schnellste und teuerste Werkzeug im Kasten. Jeder leichtfertige Nachlass erzieht zum Feilschen und sagt leise: „Der erste Preis war nicht ehrlich.“ Wenn schon Entgegenkommen, dann mit Grund, Gegenleistung oder Anlass.
Selbst machen: Koppel jeden Nachlass an etwas: Menge, Laufzeit, Referenz, Vorkasse – nie ans bloße Fragen.
Rapport
Der Gleichklang zwischen zwei Menschen: Tempo, Ton, Themen. Entsteht durch echtes Zuhören und Aufmerksamkeit – nicht durch antrainiertes Spiegeln. Mit Rapport werden schwierige Gespräche leicht; ohne ihn bleiben leichte schwierig.
Selbst machen: Übernimm zu Gesprächsbeginn bewusst das Tempo deines Gegenübers – nur das.
Referral (Empfehlung)
Die schönste Art zu wachsen: Zufriedene empfehlen dich weiter. Passiert selten von allein – aber fast immer, wenn man freundlich fragt.
Selbst machen: Frag nach jedem gelungenen Projekt: „Wem könnte das noch helfen?“
Reichweite-vor-Umsatz-Prinzip Malexera-Ansatz
Der vielleicht unbequemste Malexera-Grundsatz: Umsatz wird nie versprochen – weil ihn niemand seriös versprechen kann. Versprechen kann man Reichweite, Gespräche, Struktur und ehrliche Arbeit; aus ihnen entsteht Umsatz als Folge, nicht als Garantie. Wer dir Umsatz garantiert, verkauft dir Hoffnung.
Selbst machen: Streiche jedes Umsatzversprechen aus deiner eigenen Werbung – und ersetze es durch belegbare Leistungen.
S
Sales Cycle (Verkaufszyklus)
Die durchschnittliche Zeit vom Erstkontakt bis zum Abschluss. Wer sie kennt, plant realistisch – und erkennt festgefahrene Deals früher.
Selbst machen: Miss bei den letzten zehn Abschlüssen die Tage von Kontakt bis Auftrag – das ist deine Wahrheit.
Sales Development Representative (SDR)
Die Spezialrolle für den Anfang der Kette: recherchieren, ansprechen, qualifizieren, Termine für die Kollegen legen. Trennt die Königsdisziplin Erstkontakt vom Abschlussgeschäft – damit beide konzentriert stattfinden.
Selbst machen: Auch als Einzelkämpfer: Trenne SDR-Zeit (neue Kontakte) und Closer-Zeit (Abschlüsse) im Kalender.
Storytelling
Menschen vergessen Zahlen und erinnern Geschichten: der Kunde mit dem gleichen Problem, der Moment, in dem es kippte, das Ergebnis. Eine ehrliche, konkrete Geschichte schlägt zehn Features – erfunden werden darf dabei nichts.
Selbst machen: Sammle drei wahre Kundengeschichten mit Anfang, Wendepunkt und Ergebnis – je 60 Sekunden lang.
T
Testimonial
Die Stimme zufriedener Kundschaft: Zitat, Bewertung, Fallgeschichte. Wirkt, weil es nicht von dir kommt. Am stärksten mit Name, Gesicht und konkretem Ergebnis – am schwächsten als anonymes „Super Service!!“.
Selbst machen: Bitte nach jedem Lob um zwei Sätze mit Namen – im selben Moment, nicht nächste Woche.
Touchpoint
Jeder Berührungspunkt mit deiner Marke: Website, Anruf, Rechnung, Lieferwagen. Jeder einzelne bestätigt oder beschädigt das Bild von dir.
Selbst machen: Liste deine zehn Touchpoints und benote sie ehrlich – die schlechteste Note zuerst verbessern.
U
Umsatz und Gewinn
Umsatz ist, was reinkommt – Gewinn, was bleibt. Vertrieb, der nur Umsatz feiert, kann ein Unternehmen arm wachsen lassen: Der beste Deal ist nicht der größte, sondern der gesündeste.
Selbst machen: Sortiere deine Angebote einmal nach Deckungsbeitrag statt nach Auftragswert – und staune.
Upselling
Die bessere Variante anbieten, wenn sie wirklich besser passt. Ehrliches Upselling steigert den Wert für beide – gieriges zerstört Vertrauen für immer.
Selbst machen: Biete Upgrades nur mit Begründung an: „Weil Sie X vorhaben, lohnt sich Y.“
USP
Unique Selling Proposition – dein Alleinstellungsmerkmal. Nicht „Qualität und Service“ (sagt jeder), sondern das, was nur du so machst.
Selbst machen: Frag fünf Kunden, warum sie bei DIR sind – die Antworten sind dein echter USP.
V
Verbindlichkeit
Die unterschätzte Superkraft: tun, was man sagt – pünktlich, vollständig, auch bei Kleinigkeiten. Jede gehaltene Zusage zahlt aufs Vertrauenskonto ein; jede vergessene bucht doppelt ab. Verbindlichkeit ist Vertrieb in Zeitlupe.
Selbst machen: Sag nie „Ich melde mich“, sondern „Ich melde mich Donnerstag bis 12 Uhr“ – und tu es.
Verkaufsgespräch
Kein Monolog mit Prospekt, sondern ein strukturiertes Gespräch: ankommen, verstehen, zeigen, vereinbaren. Die beste Technik bleibt ehrliches Zuhören.
Selbst machen: Plane für jedes Gespräch ein klares Ziel: Was soll DANACH vereinbart sein?
Vertriebspartner
Verkauf über Dritte: Händler, Agenturen, Netzwerke. Verlängert die Reichweite, verlangt aber Pflege wie ein eigener Kunde – mit Schulung, fairen Konditionen und klaren Regeln, wem welcher Kontakt gehört.
Selbst machen: Behandle deinen besten Partner einen Monat lang wie deinen wichtigsten Kunden – und miss den Unterschied.
Vertriebsstrategie
Der bewusste Plan, WEM du WAS auf WELCHEM Weg verkaufst – statt jeden Tag neu zu improvisieren. Passt auf eine Seite, wenn sie gut ist.
Selbst machen: Beantworte schriftlich: Zielgruppe, Angebot, Kanal, Ziel pro Quartal. Eine Seite, nicht mehr.
W
Warm Call
Anruf mit Vorgeschichte: Empfehlung, Download, Messekontakt. Deutlich angenehmer für beide Seiten – Wärme kann man sich erarbeiten.
Selbst machen: Wandle Kaltkontakte vor: erst vernetzen oder Mehrwert schicken, dann anrufen.
Widget Malexera-Ansatz
In der Malexera-Welt heißen kleine, nützliche Anwendungen Widgets: der Preisfinder, das Formel-Spiel, dieses Lexikon. Die Idee dahinter: Wissen und Werkzeuge frei zugänglich machen, statt sie hinter Formularen zu verstecken – wer Nutzen stiftet, bevor er verkauft, muss später weniger überzeugen.
Selbst machen: Baue EIN kleines, frei nutzbares Werkzeug für deine Zielgruppe – ein Rechner, eine Checkliste, ein Test.
Wiedervorlage
Der feste Termin, an dem ein Kontakt wieder auf den Tisch kommt. Unspektakulär – und trotzdem der Unterschied zwischen „im Blick“ und „vergessen“.
Selbst machen: Beende KEINEN Kundenkontakt ohne eingetragene Wiedervorlage. Ausnahmslos.
Z
Zielgruppe
Die Menschen, für die dein Angebot gemacht ist. „Alle“ ist keine Zielgruppe – wer für alle spricht, erreicht niemanden richtig.
Selbst machen: Beschreibe deinen Lieblingskunden so konkret, dass man ihn zeichnen könnte.
Zuhören (aktives)
Die halbe Miete im Vertrieb: verstehen wollen statt Antwortpause überbrücken. Nachfragen, zusammenfassen, aushalten, dass es still ist. Wer wirklich zuhört, bekommt die Verkaufsargumente vom Gegenüber geschenkt.
Selbst machen: Fasse im nächsten Gespräch zusammen, BEVOR du antwortest: „Habe ich richtig verstanden, dass …?“
Hilfe zur Selbsthilfe – ehrlich gemeint.
Ja, wirklich: Mit den 56 Tipps auf dieser Seite kannst du deinen Vertrieb selbst verbessern – heute, kostenlos, ohne uns. Genau so verstehen wir Vertrauen. Und falls du irgendwann sagst: „Kann ich alles selbst – aber meine Zeit ist woanders wertvoller“ – dann kennst du uns ja schon.
8 Karten. Erst denken, dann umdrehen.
Wie beim Vokabelheft: Begriff lesen, Definition im Kopf formulieren, Karte umdrehen – und ehrlich zu dir sein.
Karte 1 / 8 · Serie: 0
Erkennst du den Begriff an seiner Beschreibung?
Sechs Runden, drei Antworten, null Druck. Hier verliert höchstens ein Vorurteil über Vertrieb.
Frage 1 / 6 · 0 richtig
Neugierig geworden?
Begriffe kennen ist der Anfang. Sie täglich mit Herz und System anzuwenden – das ist unser Beruf. Wir versprechen dir keinen Umsatz. Wir versprechen Reichweite und bauen Vertrauen darauf.
Der erste Schritt kostet nichts – nur 15 ehrliche Minuten.
Kurz gestört – aus gutem Grund.
Du liest gerade, wie Vertrieb funktioniert. Wir MACHEN das täglich – und der erste Schritt kostet dich nur 15 ehrliche Minuten.
Social Selling
Präsenz und echte Gespräche in sozialen Netzwerken, um Vertrauen aufzubauen, lange bevor jemand kaufen will. Verkaufen kommt darin erst an letzter Stelle.
Selbst machen: Kommentiere täglich zwei Beiträge deiner Zielgruppe hilfreich – ohne Link zu dir.